Die Zahl auf dem Grabstein lügt

Eine alte, verwitterte Sanduhr steht auf einem polierten Holztisch. In der oberen Hälfte ist der Sand fast durchgelaufen, aber er ist hell und golden. In der unteren Hälfte ist der bereits durchgelaufene Sand grau und staubig.

Es ist vielleicht ein makabrer Gedanke, aber wenn ich über einen Friedhof gehe oder eine Todesanzeige lese, ertappe ich mich immer bei derselben Frage.

Auf dem Stein steht: 1935 – 2025. Neunzig Jahre. Eine lange Lebensspanne.

Aber was ich mich wirklich frage, ist: Wie hoch war die Gesundheitsspanne? Wie viele dieser 90 Jahre waren wirklich lebenswert?

Leider haben die wenigsten Menschen diesen Reflex. Wenn ich im Bekanntenkreis erzähle, dass mein Vater 90 Jahre alt geworden ist, ernte ich anerkennendes Nicken. „Ein stolzes Alter!“, heißt es dann. „Das muss man erst mal schaffen.“

Ja, das muss man. Aber niemand fragt, wie er diese letzten Jahre geschafft hat.

Die höfliche Lüge über ein langes Leben

Die Wahrheit ist: Mein Vater hat die letzten acht Jahre seines Lebens nicht genossen.

Es waren keine Jahre voller Reisen, Lachen und Souveränität. Es war ein täglicher, zermürbender Kampf gegen Krankheiten, Gebrechen und einen schwindenden Verstand. Seine Lebensspanne war lang, aber seine Gesundheitsspanne war viel zu kurz.

Das ist die stille Tragödie, die sich hinter den beeindruckenden Zahlen unserer steigenden Lebenserwartung verbirgt. Wir feiern die Quantität der Jahre, aber wir schweigen über deren Qualität.

Wir haben uns als Gesellschaft darauf geeinigt, die Diskrepanz zwischen einem langen Leben und einem langen guten Leben höflich zu ignorieren. Wie wir in unserem Grundlagenartikel „Longevity? Nie gehört!“ gesehen haben, beträgt diese Kluft in Deutschland im Schnitt fast 15 Jahre.

Eine Zeit, in der die Früchte eines langen Arbeitslebens nicht mehr geerntet, sondern zur Verwaltung des gesundheitlichen Status quo eingesetzt werden.

Ein Warnhinweis, den es nicht gibt

Wir sind es gewohnt, vor den Gefahren des Rauchens gewarnt zu werden. Auf jeder Zigarettenschachtel stehen drastische Hinweise. Aber warum gibt es eigentlich keinen Warnhinweis auf Medikamenten, die unser Leben verlängern?

Stellen Sie sich das einmal vor. Sie bekommen ein Medikament gegen Bluthochdruck, und auf der Packung steht:

ACHTUNG: Dieses Medikament kann Ihre Lebensspanne verlängern. Haben Sie auch an Ihre Gesundheitsspanne gedacht? Falls nicht, ermöglicht dieses Medikament Ihnen zwar zusätzliche Jahre, aber – ohne eigenes Zutun – oft in schlechter Verfassung.

Das klingt krass, oder? Aber es ist ein wichtiger Gedanke. Die moderne Medizin ist fantastisch darin, uns am Leben zu halten. Aber sie ist nicht primär dafür konzipiert, uns lebendig und lebensfroh zu halten.

Das ist und bleibt unsere eigene Verantwortung.

Wir brauchen ein neues Denken zu Gesundheitsspanne und Lebensqualität

Wir müssen als Gesellschaft anfangen, die richtigen Fragen zu stellen. Nicht: „Wie alt ist er geworden?“, sondern: „Wie viele gute, gesunde Jahre hatte er?“

Wenn die Gesundheitsspanne im Bewusstsein aller Menschen wäre, würden wir anders leben. Wir würden verstehen, dass jede Trainingseinheit, jede gesunde Mahlzeit und jede Nacht mit gutem Schlaf keine lästige Pflicht ist, sondern eine direkte Einzahlung auf unser wichtigstes Konto: das Konto für lebenswerte Jahre.

Es geht darum, die Währung zu ändern. Weg von der reinen Zahl der Jahre, hin zur Qualität dieser Jahre. Denn am Ende zählt nicht nur, wie alt wir werden, sondern wie wir alt werden.

Ihr nächster Schritt zu mehr Gesundheit

Fühlen Sie sich von diesem Gedanken auch aufgerüttelt? Wollen Sie nicht auch, dass Ihre zukünftigen Jahre voller Energie und Möglichkeiten sind, statt voller Einschränkungen?

Wenn ja, dann sind Sie hier genau richtig. Der erste Schritt ist, das Wissen zu erlangen, wie Sie Ihre Gesundheitsspanne aktiv gestalten können. Werden Sie Teil meiner Insider-Community und erhalten Sie meinen kostenlosen Newsletter.

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Hinweis: Dieser Plan dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Umsetzung auf eigene Verantwortung.

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